Sinnesspielzeug
Die Montessoripädagogik verfolgt bei der „Erziehung“ eines Kindes einen vollkommen anderen Stil wie die weitläufige und derzeit angewandte Erziehung von Kindern. Die Reformpädagogik stellt dabei, dass Kind als eigenständige Person in den Vordergrund. Eine Beeinflussung des Kindes erfolgt nur indirekt, wenn das Kind um Hilfe bittet. Das Kind entscheidet selbstständig was es lernen möchte. Dazu verwenden die Montessorieinrichtungen und Montessoripädagogen spezielles Spielzeug. Dieses soll die Neugier bei den Kindern wecken sich mehr mit Ihrer Umwelt auseinander zu setzen. Ein bekannter Vertreter des Spielzeuges ist das Sinnesspielzeug.
Dieses spricht, wie der Name schon vermuten lässt ganz besonders die Sinne der Kinder an. Die fünf Sinne des Menschen sind sein Geschmack, sein Gehör, seine Sehfähigkeit, sein Geruchssinn und die Fähigkeit zu spüren und wahrzunehmen. Maria Montessori bezeichnete das Sinnesspielzeug als „Schlüssel zur Welt“ weil es dem Kind die Grundlagen verschafft überhaupt die Welt zu erfahren und zu entdecken. Mit Hilfe des Sinnesspielzeug können Sie zum Beispiel das Hören oder die Wahrnehmung der Kinder trainieren. Bekanntes Sinnesspielzeug sind unter anderem:
- Geschmacksfläschchen
- Wärmekrüge
- Geräuschdosen
- Rote Stangen
- Geheimnisvoller Beutel
- Rosa Turm
- Druckzylinder
- Fühlmemo
- Geruchsdosen
- Tastbretter
- Tasttäfelchen
- Schatterungskasten
Knopflose farbige Zylinder
Bei den Knopflosen farbigen Zylinder erhalten Sie vier Boxen mit unterschiedlichen Farben. In jeder Box befinden sich jeweils 10 Zylinder von einer Farbe, mit einer unterschiedlichen Größe oder Durchmesser. Die Kinder sollen dann versuchen die korrekte Rheinfolge bei den Zylindern wie zum Beispiel von der Größe absteigend. Das Montessori Sinnesspielzeug „Knopflose farbige Zylinder“ eignet sich ab dem dritten Lebensjahr.
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Eine Übersicht über die aktuellen Montessori Sinnesspielzeuge:
- Sinnesspielzeug
- Waermekruege
- Geometrische Koerper
- Rosa Turm
- Einsatz Zylinderbloecke
- Farbtaefelchen
- Braune Treppe
- Druckzylinder
- Tasttaefelchen
- Geheimnisvoller Beutel
- Geruchsdosen
- Geometrische Kommode
- Barische Brettchen
- Kasten mit Stoffen
- Geometrischer Kartensatz
- Schattierungskasten
- Geraeuschdose
- Geschmacksflaeschchen
Kinder besitzen eine natürlich Neugier und genau diese Neugier fördert die Montessoripädagogik ganz bewusst und nutzt diese, um Kinder anzuleiten, sich selbst zu entwicklen (und auch zu lernen). Doch die Neugier muss natürlich auch Ihre Grenzen haben. Es gibt Orte an denen Kinder Ihre Neugier lieber nicht frei nutzen sollten. Hierzu gehört beispielsweise der Straßenverkehr oder eine Baustelle. Deshalb ist es gut wenn zum Beispiel Baustellen ausreichend gesichert werden, mit Hilfe eines Bauzauns (gibt es zum Beispiel auf www.bauzaun.net). Solche Grenzen sind natürlich für Kinder auch wichtig, denn nur die Befriedigung der Neugier, kann zu einem unsozialen Verhalten führen. Denn es ist überaus wichtig zu lernen, Grenzen zu akzeptieren. Während dies auf der Baustelle halt mit einem festen Stahlzaun erfolgt, muss dies in anderen Bereichen eher einfühlsamer angegangen werden. Hier sind die Pädagogen gefragt um die Kinder so zu leiten, dass diese auch Grenzen verstehen und akzeptieren. Insbesondere das Verstehen (den Hintergrund warum es eine Grenze gibt) ist für die Akzeptanz und Wahrung von Grenzen wichtig.
